Über mich

Hauptautor
Ihr meint vielleicht ein neuer Blog das sei höchst überflüssig; aber wie hat Voltair schon gesagt:
‘Das Überflüssige, eine höchst notwendige Sache …’
Wer ich bin?
Eine Frage die höchstens andere beantworten könnten. Ich kann, und zugegeben, will es nicht sagen. Macht euch einfach einen Eindruck über die Artikel.
Kommen wir zu konkreteren Dingen. Das was man heute – nur all zu unreflektiert – Fakten nennt:
- Werner Blinn
- Ich bin ausgebildeter Wirtschaftsmath. – bitte kein ‘Oh je.’.
- Arbeite als Softwareentwickler (Architektur, Design und Programmierung im MS Umfeld).
- Bin Inhaber eines Unternehmens das sich mit Softwareentwicklung beschäftigt (und hier insbesondere für das Projektmanagement und Methodik verantwortlich).
- Und darüber hinaus als Consultant tätig.
Was darf man auf einem Blog eines solchen tendenziellen Formalisten erwarten?
Alles; außer Formeln und formalen Beweisen!
Die Sinnhaftigkeit, Notwendigkeit formaler Logik, Mengenlehre, Math. ganz allgemein, steht für mich außer Frage. Leider ist den wenigsten bewusst, dass es sich dabei um ein formal definiertes System handelt und alle Beweise, Ableitungen … zunächst einmal nur innerhalb dieses Systems gültig sind. Dass es (zumindest in Teilen, im Sinne einer Isomorphie) die erfahrene Wirklichkeit beschreibbar macht, kann man zunächst einmal bestenfalls als glücklichen Zufall bezeichnen.
Damit habe ich meine Motivation eigentlich schon beschrieben. Es regt mich bis zum physischen Schmerz auf, wenn ich sehe, dass auch ‘Otto Normalverbraucher’ – wozu ich mich ausdrücklich selbst bekenne – in naiv, kindlicher, bis peinlicher Insistenz, in die selbe Ignoranz poltert wie die politischen (und zu Zeiten unfasslicher Weise die wissenschaftliche -) Präsentatoren: Sie labern von irgendwelchen Fakten (die sie nicht einordnen, bewerten können), ziehen Statistiken aus der Luftblase ihrer Hosentasche (deren Randbedingungen, Kontext nicht einmal Erwähnung findet), zitieren (und da hört es bei mir auf) ‘Wikipedia’ und meinen tatsächlich, sie hätten damit irgendetwas bewiesen. Das heißt bewiesen haben sie doch etwas: ihre inkompetente Ignoranz.
Sie meinen das war ein Rundumschlag mit der Monsterkeule?
Ja. Aber was soll man tun? Wie soll man mit Menschen diskutieren, die von sich meinen per eigenem Postulat Recht zu haben; und das nicht im Sinn der Rechtspflege, die ‘lediglich’ eine grundlegende Rahmenbedingung für (im gesellschaftlichen Kontext) menschlich akzeptables ‘Ausleben’, ‘Erfüllen’ definiert, als vielmehr in der Vorstellung einer Endgültigen Bestimmtheit?!
Natürlich kann man Recht haben. Aber in einem heuristischen, zweck- und zielgebundenen Sinn. Die ‘Gültigkeit’ von Argumenten wird durch die Aufgabe und deren Kontext definiert. Nur darauf basierend kann etwas sinnvoll als zielführend (Richtig) oder hinderlich (Falsch) bezeichnet werden.
Genau hier entstehen die Probleme. Während ‘Otto Normalverbraucher’ oder (um nicht einseitig zu sein) ‘Lieschen Müller’ im beruflichen Alltag diese Zusammenhänge selbstverständlich akzeptiert haben, meinen Sie das in gewohnter Weise beliebig auf das Leben allgemein ausweiten zu dürfen. Eigentlich durchaus vertretbar. Leider – Die Frage mit welchem Ziel sie im Leben agieren und bewerten, in welchem moralischen und religiösen Kontext … Ja, das sind keine Ziele im Sinn einer Aufgabenstellung im Produktions-, Dienstleistungsbereich. Hier steht eine Bewertung am Anfang, von der anscheinend nur all zu wenige Kenntnis nehmen, geschweige dazu stehen … Aber ohne diese Grundlegende Bewertung (Zielsetzung) ist keine Grundlage für die Beurteilung von Richtig und Falsch vorhanden; jede noch so dümmliche Aussage kann als gültig betrachtet werden. …
Sie werden – wenn Sie nicht bereits genug haben – einsehen, dass man hier noch tagelang fortfahren kann. Deshalb in einem Satz was ich hier schreiben und anregen möchte:
Bekenntnisse zu begründeten Aussagen die bewertend sind.
Abschließend noch ein paar Zitate die meine Einstellung und mein Anliegen in einer Weise deutlich machen, wie ich es leider nicht vermag:
- Ernsthaftigkeit ist die Zuflucht der Oberflächlichen. (Oscar Wilde)
- Es gibt nur eine Gewissheit, nämlich, dass wir keine Gewissheit haben können; und deshalb gibt es auch die Gewissheit nicht, dass wir keine Gewissheit haben können. (Samuel Butler)
- Es ist der Instinkt des Verstandes, der Vernunft zu widersprechen. (Jacobi)
- Wenn ich nicht weiß, dass ich nicht weiß, meine ich, ich wüsste; wenn ich nicht weiß, dass ich weiß, meine ich ich wüsste nicht (R.D. Laing)
Ein Link:
Ein paar Gedanken zu Mathematik und Wirklichkeit
Literatue
Und auf jeden Fall empfiehlt es sich einmal Paul Watzlawick. zu lesen
M.C. Escher














