Wer wollte da nicht mitmachen, bei der „Bürger-Arbeit“! Das sind Wortschöpfungen zum „reinbeißen“. Gemeint ist jedoch eine merkelismische Form der Zwangsbeschäftigung. Und ich bin sicher, dass ein Großteil unserer Bevölkerung: „Richtig!“ intoniert.
Nach erstem „Ohrenschein“ hat es etwas Plausibles: Langzeitarbeitslose zu gemeinnütziger Arbeit heran zu ziehen; sie werden auch dafür bezahlt (Netto 900 € für 30 Wochenstunden). Es sollen nach der Vorstellung der einstigen Vorzeige Frau von der Leyen 34000 solcher Jobs geben.
Was sollen diese Menschen tun? Da wird von (anders kann man es nicht sagen) Arbeit in Altenheimen und Begleitung von Behinderten … fabuliert. Na danke! Wer soll diese Menschen denn für solche Tätigkeiten qualifizieren?! Sind uns die „Alten“ (zu denen wir unweigerlich alle einmal werden, sofern uns nicht – man verzeihe diesen Sarkasmus – die Gnade des frühen Todes zuteil wird) und Behinderten in unserer Gesellschaft denn nicht einmal mehr fachgerechte Betreuung wert? Allen falls noch gut als Alibi-Träger für versteckte Zwangsmaßnahmen und „Stimmvieh“? Ja und haben wir denn gänzlich vergessen, dass ein Großteil dieser „Alten“ ihre Renten, ihre soziale Fürsorge bereits MEHR ALS BEZAHLT haben!?
Wenn es der Regierung wirklich ernst wäre- Über das geplante Angebot von 34.000 solcher Stellen könnten sie allenfalls bitter lächeln. Denn der Bedarf läge bei mindestens 400.000! Oder ist das ein genialer Schachzug? Denn wer keine solche Stelle bekommt, ist ja dann offenbar wieder ein „Drückeberger“; ergo, ihm kann man sein „Bischen“ noch mal (moralisch völlig korrekt!) kürzen! Schwupp-die-wupp und keiner „Mault“ mehr und der Merkelismus feiert einen neuen Triumph –ganz ohne allzu entlarvende sozialdarwinistische Sprüche der Welli-FDP! Ganz im Stil ihres ganz großen Wurfs (mit dicken Pflastersteinen) genannt „Gesundheitsreform“.
Aber es wird noch pfiffiger. Woher kommen denn diese Stellen? Hat man sie einfach „geschaffen“? Rüstet man die Altersbetreuung damit auf? – Ein Lächeln für den, der das ernstlich meint. Nein, das werden Jobs sein, die eigentlich jemandem die Chance zum eigenverantwortlichen Leben geben könnten, die einen Arbeitslosen in Lohn & Brot bringen sollte – mit qualifizierter Ausbildung! Stattdessen werden sie „eingespart“, um dann als Arbeitslose (wenn sie, und die zu betreuenden Glück haben) dürfen sie den Job dann doch machen – für 900 € Netto und mit der „Güte“ unseres „sozialorientierten“ Merkel-Staats!
Natürlich ist dieses „Angebot“ keines. Nein, wem man diesen „Vorschlag“ unterbreitet muss es annehmen – oder in Zukunft noch spartanischer mit seinen „paar Mücken“ kalkulieren. Dann werden demnächst die „Alten“ etwa von einem Dipl. Volkswirt betreut – dass der allenfalls ihre Finanzen (die sie in der Regel nicht haben) betreuen könnte, stört da niemanden. …
Das alles ist wieder einmal, nein immer noch, nichts als horribler Nonsens und Augenwischerei. Ich würde mir bei dieser Regierung wünschen, dass ihr wenigstens das gelingt, was unsere deutsche Fußballnationalmannschaft geleistet hat: Mit einer guten Leistung abtreten! – wobei auf das Erstere kann auch der größte Optimist nicht hoffen. Dann eben nur ABTRETEN. Das reicht schon!
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Tags: bedarf, bürgerarbeit, cdu, FDP, hartz-iv, jobs, Langzeitarbeitslose, merkel, merkelismus, Reform, von der layen















[...] kreativ: erfinden von netten, freundlichen Namen von den größten Unfug. Jüngstes Beispiel die „Bürgerarbeit“. Das was mit der Kreativität. Was die Damen, Herrn jedoch als Zukunft verstehen, sollte uns [...]
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