Gab es je eine solche Chaostruppe? – welcher Zusammensetzung auch immer. Kaum vorstellbar; dann wären wir das, wohin uns diese Regierung lenkt: Eine Bananenrepublik.
Die unerwarteten – wenn auch begrüßenswerten – ad hoc Rücktritte von Köhler und Koch in den letzten Tagen zeigt deutlich den Zustand dieser „Truppe“: Keiner redet mit niemand und jeder für sich und da niemand zuhört wird halt „geschmollt“ und der „Mist“ hingeworfen und die Tante der Republik „bedauert“, „respektiert“ ….
CDU/CSU wollen manches- wenn auch unterschiedliches -, aber auf keinen Fall die Kopfpauschale eines Herrn Rösler (jung, dynamisch und die „letzte Hoffnung“ der FDP), und wen wundert es, schon macht der „Traumpartner“ unserer Kanzlerin klar, was geht oder besser was nicht: „Die FDP hat sich eng mit der Gesundheitsreform verbunden. Es steht sehr schwierig um die Koalition, wenn das nicht klappt“ – so der FDP-Fraktionsvorsitzende Ulrike Flach gegenüber „Welt-online“.
Hingegen hat die CSU das FDP-lern satt und Markus Söder meint seinerseits: „Es gibt bei uns auch keinerlei Gesprächsbereitschaft, diese Vorschläge noch zu verändern“. Um von dem Schlagtod Satz der FDP „Wir lassen uns die destruktiven Demütigungen der Union nicht mehr bieten.“ gekontert zu werde.
Was dabei raus kommen wird? Wollen wir wetten? Ich sage: die Zeiten in denen die Frage nach der Sinnhaftigkeit irgendwelcher „Reformen“ gestellt wurde sind längst vorbei; nach einigem rumge-merkel wird Tante Angie zu dem Schluss kommen „dazu gibt es keine Alternative“. Wieso? Welch eine Frage: weil sie sonst alleine, ohne ihren Traumpartner spielen muss, es ein persönliches Fiasko wäre … Mit dem, was Hilfreich für unser Land sein könnte hat das alles nichts mehr zu tun.
Die „Schmollereien“ in der FDP, weil sie sich einen eigenen Kandidaten für den Bundespräsidenten verkneifen musste seien verschwiegen; sie sind an Albernheit nicht zu überbieten. Aber das Schlimmste liegt noch vor uns: die Frage, wie will diese Regierung sparen?! Die Vorschläge aus der Regierung sind so unübersichtlich und verworren, wie die Mitglieder selbst und „selbstverfreilich“ macht Merkel was sie immer tut: nichts – bis der Zwang des faktischen sie zwingt und dann ist das alle wieder einmal „alternativlos“. Leider- Ich fürchte auch hier ist schon klar, was der Kernpunkt sein wird, aus deren Tasche die Schulden abgebaut werden sollen: den Schwächsten! Alle die irgendwelche Sozialleistungen beziehen müssen mit dem Schlimmsten rechnen. Und es wird ganz ohne dümmliches ge-Westerwelle geschehen, mit der lapidaren Aussage: „dazu gibt es keine Alternative“.
Ach ja, wer ernstlich meint der Koch-sche Vorschlag in der Bildung zu sparen sei vom Tisch, der ist mehr als naiv. Sein Fehler war, dass er es gleich gesagt hat und nicht gewartet hat bis der „Mist so am dampfen ist“ das die Kanzlerin wieder meinen kann „dazu gibt es keine Alternative“. Seht euch doch in den Ländern um; dort ist es schon bittere Realität!
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