Ist schon das Sommerloch? Will man Merkel „Luft“ verschaffen? Oder dem Ruf „Freiheit den Gummibärchen“ einen Akzent entgegen setzen?
Hamburgs Justizsenator Till Steffen, ist zusammen mit „Bayern“ auf die glorreiche Idee gekommen, PER GESETZ! Von der Wirtschaft eine Frauenquote zu verlangen. Danach sollen PER GESETZ 30% der Stellen in den Führungspositionen in Unternehmen mit Frauen besetzt werden MÜSSEN.
Nichts gegen Frauen in Führungspositionen – im Gegenteil, zumal sie sich i.d.R. auf dieser Ebene in nichts von männlichen Kollegen (abgesehen von dem kleinen, feinen Unterschied) unterscheiden. Wie auch, sonst wären sie nicht dort. Aber ein GESETZ das Unternehmen dazu zwingt?! Mit Verlaub, war es in Hamburg schon so heiß?
Abgesehen von praktischen Fragen, was ist eine Führungsposition; muss dann nicht der „Oberchef“ doppelt oder dreifach auf die Quote angerechnet werden; … Mit welchem Recht wird dann etwa Transvestiten, Homosexuellen, Behinderten – ggf. mit eigener Quote die gestaffelt ist nach Art und Umfang der Behinderung -, Alleinerziehenden … Menschen mit „Migrationshintergrund“ … und letztlich nach Region ein solches GESETZ nicht angetragen, bis verweigert??!! Es gibt keinen außer der, dass einige Politiker nicht mehr wissen was sie tun (sollen).
Wenn so etwas ernstlich in Erwägung gezogen wird, man (in diesem Fall) unternehmerische Freiheiten zu einem Billigprodukt auf der politischen Unsinnliste einträgt – als hätten wir nicht wirkliche, existentielle Probleme – sollte zunächst ein Pisatest für Politiker eingeführt werden. Dann verlange ich dass eine gesetzliche Quote auch für Heteros, mit einem IQ über 110 mindestens einem Hund, einer Katze und einem Kind und ohne „pseudo Geländewagen“ für alle politischen Parteien realisiert wird – auch wenn diese Positionen extrem schwer zu besetzen sein werden.
Die Idee dahinter – ich hoffe die haben eine, abgesehen vom ausquetschen von Wählerstimmen – mag im Prinzip durchaus löblich sein. Aber das ist keine Angelegenheit des Gesetzgebers – schon gar nicht im unternehmerischen Freiraum – einer Partei hingegen sei das unbenommen. Hier geht es um unsere Gesellschaft als gelebte Wirklichkeit. Ich kenne (als Beispiel) einige Männer, die liebend gerne den Job eines Hausmannes übernehmen würden – wieso dann kein GESETZ, das Familien (im landesweiten Durchschnitt) zwingt, dass nur noch eine Familie gegründet werden darf, wenn damit die Quote gesichert bleibt? Blödsinn? Genau!
Was die CSU damit bezweckt, ist mir klar: Ablenkung von dem Desaster das sich „Bundesregierung“ nennen darf. Aber dieser Grüne? Will er von den Landespolitischen Abstrusitäten – Stichwort Ordnungskräfte – ablenken. Andere Gründe – wenn man mehr als einen Gedanken an die Folgen und Konsequenzen verschwendet hat – kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Vielleicht noch „auf, auf zur personellen Planwirtschaft“ – aber das waren doch andere? Oder?
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