Der geistige Amoklauf der (Wester)Welle nimmt kein Ende. Und was die CDU kritisiert ist der Ton; nicht der Inhalt! Statt poltern, nur merkel-n (wie Karl das trefflich nennt)? Ist das der essentielle Sozialpolitische Unterschied zwischen CDU und FDP? Dann ist mir der Polterer „lieber“, der der aus seiner A-Sozialität keinen Hehl macht.
Unionsfraktionsvize Michael Fuchs (CDU) merkel-t es gegenüber DPA so:.“Von der Wortwahl hätte ich mich nicht so ausgedrückt. Aber prinzipiell müssen wir darauf achten, dass das Lohnabstandsgebot gewahrt bleibt“. Aber JA! Darauf müssen wir achten! Sind die Klarstellungen von Dr. Klipundklar und Karl auf LEUAS.Net so schwer zu verstehen??? Das kann nicht sein!
Die Aufregung, das Erschrecken über die Äußerungen des „Vk d BD“ kommt nicht von seiner Wortwahl – offene Polemik zeigt nur deutlich Position und ist daher in Grenzen durchaus sinnvoll bis hilfreich – sondern seinen implizierten Schlussfolgerungen! Nicht einmal das hat die CDU begriffen? Oder hat sie gehofft, dass es über ihren eigenen Stil (den „Merkelismus“) keiner merkt, bis es zu spät ist?
Es geht darum, dass dieser Westerwelle (und die CDU) nicht schließt, dass die Löhne an der unteren sozial vertretbaren Grenze angelangt sind, sondern die Hartz-IV Sätze zu hoch. Aber die Löhne haben diese Grenze längst erreicht – und ich meine teilweise überschritten. Fragt mal einen Fleischergehilfen, eine Frisöse, eine Reinigungskraft … nach ihren Gehältern und wie sie damit eine Familie ernähren, wo noch ihre Teilhabe am kulturellen Leben bleibt…!
Da erdreistet sich noch ein Johannes Vogel (FDP) zu der Äußerung „Ich finde es gut, dass wir deutlich machen, dass unsere Politik besser für die untersten Einkommensschichten ist“ gegenüber DPA bezogen auf eine baldige Bundestagsaussprache. Was soll man dazu noch sagen!
Was uns da die Tiger-Enten-Koalition quakt ist einfach zutiefst erschreckend! Sie sagen schlicht nichts anderes als dass ihnen die Menschen (und ich kann es nicht mehr anders ausdrücken) scheiß egal sind. Um der statistischen, rechnerischen Plausibilität willen – damit ein Unterschied zwischen Verdienst und Hartz-IV bestehen bleibt – wollen sie Satz kürzen; schon haben wir einen „messbaren“ Unterschied. Ob das ‚zum Leben zu wenig und zum Sterben zu viel‘ ist kümmert sie nicht ‚die Bohne‘. Das hat nichts, aber auch gar nichts mit ‚sozialer Gerechtigkeit‘ zu tun. Es ist einfach elende Merkel-ische Augenwischerei.
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