Der deutsche Vertreter auf der Afghanistankonferenz in London (Westerwelli) kündigt an es werde ein Fonds beschlossen, aus dem ‚Taliban-Aussteiger‘ finanziert werden sollen –natürlich nur für Mitläufer. Mein Vorschlag: gleich ein Job-Center. Sie könnten als „Ersatz“ für die nicht funktionierenden Sprengstoff-Detektoren aus England eingesetzt werden; oder gleich in die Irakische Arme übernommen …
Wenn es solche ‚Mitläufer‘ aus wirtschaftlichen Gründen gibt (was wohl wahrscheinlich sein kann), würde es dann nicht Sinn machen dafür zu sorgen, dass es wirtschaftlichen Aufschwung gibt – jenseits von Kokainanbau? Wäre es nicht hilfreich dieses Geld in die Bildung/-Ausbildung fließen zu lassen, statt Abhängigkeiten zu schaffen, die (allenfalls) solange halbwegs funktionieren wie das Geld fließt?? Und danach?? Glaubt man immer noch es reicht militärische Macht zu kredenzen und Almosen zu verteilen?? Ihnen etwas von Demokratie zu erzählen, die jeder Alltagserfahr widerspricht?
Ich hielte es für sinnvoller das Geld auf dem Basar einfach zu verteilen. Die Chance dass es in gedachter Weise verwendet wird scheint mir gleich zu sein; dafür schenkt man sich die Bürokratie und den Frust des Fehlschlags. Oder geht es wieder einmal nur darum, dass man sagen kann, „wir haben es versucht.“ Und der Erfolg ist völlig schnuppe.
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