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Don’t Panic!

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6a00d83451587d69e200e54f1452df8833 800wi 150x150 Dont Panic!Nachdem hier schon einige Autoren vorgestellt wurden, dachte ich mir, dass es an der Zeit wäre euch auch mal meinen favorisierten Schriftsteller vorzustellen. Ladies and Gentlemen, I proudly present: Mr Douglas Adams.

Adams ist kein Autor für jedermann. Seine Werke sind zwar Science-Fiction, jedoch nicht zu vergleichen mit Star Wars oder ähnlichem. Seine satirische und sarkastische Art zu schreiben, gepaart mit der Absurdität seiner Geschichten macht es immer wieder zu einem Genuss seine Bücher zu lesen. Obwohl er immer wieder bedauerte, in der Öffentlichkeit nur als „der Autor von Per Anhalter durch die Galaxis“ wahrgenommen geworden zu sein, ist eben diese „einzige vierbändige Trilogie in fünf Teilen“ DAS Werk, mit dem man ihm am meisten in Verbindung bringt. Was soll ich sagen, es ist eben ein Meisterwerk! Die Romanreihe bietet nicht nur großartige Unterhaltung, sondern auch wichtige Tipps zum Reisen im Weltall, niedergeschrieben im Reiseführer Per Anhalter durch die Galaxis: So sollte man immer ein Handtuch mit sich führen, denn „Ein Handtuch ist so ungefähr das Nützlichste, was der interstellare Anhalter besitzen kann. Einmal ist es von großem praktischem Wert – man kann sich zum Wärmen darin einwickeln, wenn man über die kalten Monde von Jaglan Beta hüpft; man kann an den leuchtenden Marmorsandstränden von Santraginus V darauf liegen, wenn man die berauschenden Dämpfe des Meeres einatmet; man kann unter den so rot glühenden Sternen in den Wüsten von Kakrafoon darunter schlafen; man kann es als Segel an einem Minifloß verwenden, wenn man den trägen, bedächtig strömenden Moth-Fluss hinuntersegelt, und nass ist es eine ausgezeichnete Nahkampfwaffe; man kann es sich vors Gesicht binden, um sich gegen schädliche Gase zu schützen oder dem Blick des Gefräßigen Plapperkäfers von Traal zu entgehen (ein zum Verrücktwerden dämliches Vieh, es nimmt an, wenn du es nicht siehst, kann es dich auch nicht sehen – bescheuert wie eine Bürste, aber sehr, sehr gefräßig); bei Gefahr kann man sein Handtuch als Notsignal schwenken und sich natürlich damit abtrocknen, wenn es dann noch sauber genug ist.
Was jedoch noch wichtiger ist: ein Handtuch hat einen immensen psychologischen Wert. Wenn zum Beispiel ein Strag (Strag = Nicht-Anhalter) dahinter kommt, dass ein Anhalter sein Handtuch bei sich hat, wird er automatisch annehmen, er besäße auch Zahnbürste, Waschlappen, Seife, Keksdose, Trinkflasche, Kompass, Landkarte, Bindfadenrolle, Insektenspray, Regenausrüstung, Raumanzug usw, usw. Und der Strag wird dann dem Anhalter diese oder ein Dutzend andere Dinge bereitwilligst leihen, die der Anhalter zufällig gerade “verloren” hat. Der Strag denkt natürlich, dass ein Mann, der kreuz und quer durch die Galaxis trampt, ein hartes Leben führt, in die dreckigsten Winkel kommt, gegen schreckliche Übermächte kämpft, sich schließlich an sein Ziel durchschlägt und trotzdem noch weiß, wo sein Handtuch ist, eben ein Mann sein muss, auf den man sich verlassen kann.“

Ihr merkt, Adams Humor ist sehr speziell, entweder man mag ihn oder eben nicht. Mögt ihr ihn und liest den Anhalter, so erfährt ihr auch die Antwort auf die Frage „nach dem Leben, dem Universum und allem“ („life, the universe and everything“). Die Antwort möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, aber soviel sei gesagt, ihr werdet euch wundern! Die Idee für die Anhalter-Saga kam dem Schriftsteller übrigens in einem Zustand, der geprägt war von Nahrungsabstinenz und einer nicht unerheblichen Menge an Bier in Österreich.

Aber Adams brillierte auch mit anderen Werken, die immer etwas im Schatten des „Anhalters“ standen bzw immer noch stehen. So zum Beispiel die Bücher der Dirk-Gently-Reihe, die eben so abgefahren wie lustig sind. Das erste Buch dieser Reihe, „Der elektrische Mönch- Dirk Gentlys holistische Detektei“  beschrieb Douglas Adams übrigensselbstals„Geister-Horror-Wer-ist-der-Täter-Zeitmaschinen-Romanzen-Komödien-Musical-Epos“. Ich glaube, dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Adams schafft es immer wieder, seine Leser zum Schmunzeln zu bringen und das auf eine ganz eigene Art und Weise. Sein Stil ist anders und genau deswegen so ansprechend. Er versucht nicht krampfhaft lustig zu sein, sondern bleibt seinem literarischen Stil treu. Genau das ist es was seine Fans so an ihm schätzen.

Und welcher Autor kann schon von sich behaupten, einen eigenen Gedenktag zu haben? Adams schon: alljährlich findet am 25.Mai der so genannte „Towel Day“ statt. An diesem Tag huldigt die weltweite Fangemeinschaft ihrem Helden, indem sie den ganzen Tag ein Handtuch mit sich herum trägt. Warum wisst ihr ja jetzt.

Rezensionen zum Anhalter gbts hier oder auch  hier und auf Amazon.de ja sowieso icon smile Dont Panic!

Zum “Tribute to Douglas Adams” -Blog gehts hier entlang

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